Großer Preis der Landeshauptstadt Dresden begeistert bei strahlendem Sonnenschein

Besseres Wetter hätte sich der Dresdener Rennverein 1890 e. V. für seinen Saisonhöhepunkt kaum wünschen können: Bei strahlendem Sonnenschein und besten läuferischen Bedingungen erlebten 5.137 Besucherinnen und Besucher einen mitreißenden Renntag auf der Galopprennbahn Dresden-Seidnitz. Auch die Landeshauptstadt selbst zeigte sich bestens gelaunt – Oberbürgermeister Dirk Hilbert ließ es sich nicht nehmen, den Renntag in bester Stimmung zu begleiten und den Siegerinnen und Siegern persönlich zu gratulieren.

Der Mann des Tages: Bauyrzhan Murzabayev

Sportlich gehörte der Renntag ganz klar einem Reiter: Bauyrzhan Murzabayev startete mit einem lupenreinen Hattrick in den Tag – er gewann die ersten drei Rennen der Karte in Folge:

  • 1. Rennen (Preis der Ostsächsischen Sparkasse Dresden): Molly O’Mally (Andreas Wöhler/Team Valor), 5,7:1
  • 2. Rennen (STESAD GmbH Preis): Goldaue (Andreas Wöhler/Gary Barber & Team Valor), 2,2:1
  • 3. Rennen (Preis der Stadtreinigung Dresden): Perito (Peter Schiergen/Stall Helena), 2,4:1

Auch danach blieb er präsent: Mit Nordstar (Roland Dzubasz) wurde er im Hauptrennen Zweiter, ehe der Tag für ihn mit weiteren Ritten im Ausgleich III und IV ausklang. Ein Auftritt, der ihn zweifellos zum Reiter des Tages machte.

Hauptrennen: Wizard of Lips krönt den Renntag

Der sportliche Höhepunkt, der Preis der Landeshauptstadt Dresden (Ausgleich II, 2.100 m, 13.000 €), wurde zur Favoritenbeute: Wizard of Lips, trainiert von Eva Fabianova für den Rennstall Germanius und geritten von Rene Piechulek, setzte sich als 3,2:1-Favorit souverän durch. Der dreijährige Decorated Knight-Sohn wartete lange ab, fand in der Geraden die entscheidende Lücke und zog an der Konkurrenz vorbei. Piechulek nach dem Sieg: „Mit etwas Glück ging die Lücke auf. Ich hatte ein gutes Gefühl und war mir nahezu sicher, dass es klappt.“ Auf Platz zwei kam Murzabayev mit Nordstar, nachdem sich zuvor ein spannendes Duell mit der zwischenzeitlich führenden Go Flying entwickelt hatte.

Für Trainerin Eva Fabianova wurde es sogar ein Doppelerfolg: Auch im 7. Rennen (Technologiezentrum Dresden GmbH-Preis) siegte mit Amaro unter Esentur Turganaaly Uulu ein von ihr trainiertes Pferd – hochüberlegen als 2,4:1-Favorit vor Romantic Samurai und der lokalen Publikumslieblingin Inci, die als Dritte ihre gute Form aus dem Sommer bestätigte.

Wettumsätze: Fast 190.000 Euro am Totalisator

Auch am Wettschalter war der Renntag ein voller Erfolg. Insgesamt wurden 189.535,07 € umgesetzt – mit dem Höhepunkt im spannenden 5. Rennen (48.704,91 €), das dank Viererwette mit 10.000 € Poolgarantie besonders gefragt war.

Fazit

Mit strahlendem Herbstwetter, spannendem Rennsport, einem Reiter in absoluter Bestform und über 5.000 Gästen war der Große Preis der Landeshauptstadt Dresden 2026 ein rundum gelungener Saisonhöhepunkt für die Galopprennbahn Dresden-Seidnitz. Der Dresdener Rennverein bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Sponsoren und Partnern für einen unvergesslichen Renntag.

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